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Bio-Darjeeling-Schwarztee der GEPA

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Mit gutem Gefühl GEPA-Tee trinken: In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift ÖKO-TEST hat der „Bio Darjeeling Schwarztee 100g“ der GEPA mit der Bewertung „gut“ abgeschlossen.

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Insgesamt wurden 24 Schwarztees untersucht, davon zehn Bioprodukte. In den Einzelkategorien schloss die GEPA bei „Inhaltstoffen“ und „Testergebnis weitere Mängel“ mit „sehr gut“ ab, gut bewertet wurde auch die Kategorie „Tee-Anbau und Transparenz“. Eine Strategie für existenzsichernde Löhne und das Vorliegen von fairen und sicheren Arbeitsbedingungen hat ÖKO-TEST der GEPA ebenfalls bescheinigt. Dagegen haben fünf konventionelle Mitanbieter die Gesamtnote „ungenügend“ erhalten, darunter zwei die Note „mangelhaft“ in der Einzelkategorie „Tee-Anbau und Transparenz“. In allen vierzehn konventionellen Tees war das Pestizid Glyphosat enthalten. Neben dem Laborergebnis hat ÖKO-TEST den Anbietern einen umfangreichen Fragebogen zur sozialen und ökologischen Unternehmensverantwortung vorgelegt. Die Anbieter mussten ihre Antworten durch aussagekräftige Belege untermauern.

Tea Promoters India: Pionier und Partner der GEPA seit 33 Jahren
Die sozial engagierte Firma Tea Promoters India (TPI) liefert und verarbeitet die Rohware für den „Bio Darjeeling Schwarztee 100g“. Sie arbeitet seit 1990 mit der GEPA zusammen. TPI bietet zu 100 Prozent fairen Bio-Tee. GEPA-Geschäftsführer Peter Schaumberger: „In Kooperation mit Naturland haben die GEPA und TPI Pionierarbeit geleistet. Die Zusammenarbeit hat Modellcharakter und trägt maßgeblich mit dazu bei, den Fairen Handel weiter zu etablieren. Bio-Anbau macht mittlerweile den überwiegenden Anteil des Tee-Anbaus in ganz Darjeeling aus.“ Mit Unterstützung des Öko-Verbands Naturland hatten die GEPA und TPI die Plantage Samabeong als einen der ersten bio-zertifizierten Teegärten in Darjeeling aufgebaut.

Peter Schaumberger: „Generell arbeiten wir mit unseren Partnerorganisationen ständig daran, Chancen zu optimieren, Risiken zu minimieren und gemeinsam die Weiterentwicklung der Menschen vor Ort zu unterstützen.“

Deutlich bessere Aufstiegschancen im Tee-Anbau
Die Lebensbedingungen der Menschen in Samabeong haben sich seit Beginn der Zusammenarbeit 1990 maßgeblich verbessert. Kumari Bhujel ist ein Beispiel dafür: Sie war Teepflückerin und ist zur Vorarbeiterin (supervisor) aufgestiegen. Sie ist 48 Jahre alt und hat zwei Söhne. „Mein Mann arbeitet in der Teefabrik von Samabeong. Nach der Übernahme des Teegartens durch TPI wurde alles besser, seitdem haben wir ein geregeltes Einkommen und unsere Kinder können vor Ort zur Schule gehen.“ Besonders wichtig ist die weiterführende Schule, die allen Kindern in der Region offensteht und mit Unterstützung der GEPA errichtet wurde (heute in staatlicher Hand). Um den nachhaltigen Tourismus in der Region zu fördern und zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen, entstanden seit 2018 zwei Gästehäuser. Solarstrom wird inzwischen auch für Straßenlaternen benutzt. Kleinbauern-Kooperativen in Darjeeling und Kerala werden von TPI ebenfalls maßgeblich beim Tee-Anbau unterstützt, zum Beispiel mit dem Bereitstellen von Teepflanzen und Beratung.

Auch Vorreiter bei Arbeiterrechten und Mitbestimmung
Auch in Sachen Mitbestimmung ist TPI Pionier: Teearbeiter und Pflückerinnen waren von Anfang an im gemeinsamen Komitee („joint body“) mit dem Management vertreten und haben über die Sozialmaßnahmen mitentschieden. Der erste Manager des Teegartens Samabeong war ein Gewerkschafter und hat das Mitbestimmungsmodell aufgebaut.

Frauen in Führungspositionen
Bhawana Rai ist Managerin des Teegartens Samabeong. Sie ist damit die erste Frau in ganz Indien, die die Leitung eines Teegartens übernommen hat. Generell ist es sehr ungewöhnlich, dass Frauen Führungspositionen in Indien bekleiden.

(Quelle: TrendXpress)

 

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